Was ist Schematherapie?

 

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie durch Jeffrey Young (New York), um besser mit den emotionalen Strukturen arbeiten zu können, die seit der Kindheit eingeprägt werden und das Verhalten unbewusst steuern. Sie verbindet Elemente aus verschiedenen Therapieschulen in ein stimmiges Therapiemodell mit strukturiertem Vorgehen.

 

Spezielle Anwendungen der Schematherapie

Im Rahmen des Schematherapie-Curriculums werden als optionale workshops spezielle Anwendungen der Schematherapie angeboten. Jeffrey Young bietet derzeit die Themen "Narzissmus und Borderline" sowie "Paartherapie" (auf Englisch) an. Es wird ausdrücklich empfohlen, wenn möglich einen workshop bei Jeffrey Young selbst zu belegen, um ihn als Modell zu erleben!

Ich selbst biete derzeit die Themen "Umgang mir schwierigen Therapiesituationen - Arbeit mit der therapeutischen Bezeihung", "Schematherapie bei Abhängigkeit" (Dual Focus Schema Therapy - DFST nach Samuel Ball) , "Schematherapie mit Paaren" , "Besondere Aspekte der ST bei mißbrauchten Patienten" und "Achtsamkeit und Akzeptanz in der Schematherapie" an.

Ursprünglich wurde die Schematherapie zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen bzw. -akzentuierungen entwickelt. Aber auch viele Achse-I-Störungen werden durch eine dysfunkionale Persönlichkeitsstruktur aufrecht erhalten. Daher werden derzeit zunehmend entsprechende Anwendungen von ST entwickelt und beforscht. Im Buch "Fortschritte der Schematherapie" (siehe. "Literatur") werden die derzeit ausgearbeiteten speziellen Anwendungen der Schematherapie von Gitta Jacob und mir vorgestellt.

 Quelle: Dr. med. Eckhard Roediger

 

Vielfältige und kompetente Informationen über Schema Therapie finden Sie auf http://www.schematherapie-roediger.de/